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Landimkerei Zagst

Allmendingen

Imkertradition seit über 100 Jahren

Hier wollen wir in Zukunft auf Dinge eingehen die uns besonders am Herzen liegen.

14.04.2017, Thema Hausgärten:

Über die Gestaltung von Hausgärten kann man eigentlich nicht streiten, weil dies eine individuelle Angelegenheit ist. Allerdings finde ich es schade dass es immer mehr Steingärten gibt, die die ursprünglichen blühenden Bauerngärten verdrängt haben. Angeblich seien sie besonders Pflegeleicht und würden kaum Arbeit machen. Dafür kann man diese Gärten auch als "Tote Gärten" bezeichnen. In diesen Steinen fühlen sich weder Käfer, Ameisen, Schmetterlinge, Regenwürmer und Blindschleichen noch irgendwelche Vögel wohl. Auch die "Englische Rasen" sind nicht viel besser. Entweder rennt die Hausherrin oder der Hausherr jede Woche mit dem Rasenmäher durch seine Parzelle oder sie / er überläßt diese Arbeit gleich einem Mähroboter. Obwohl die Fläche grün ist kommt sie einer Wüste gleich. Auch hier fühlen sich weder Bodenbewohner noch Vögel wohl und es rettet dann auch nicht mehr viel, wenn man den Garten mit Vogelhäuschen und Insektenhotels bestückt. Hier gilt der Spruch: "Wo eine Biene nicht mehr leben kann, da fängt die Agrarwüste an".

Wer Schmetterlinge, Vögel, Insekten und Bodenbewohner in seinem Garten haben möchte, der muss der Natur Platz lassen. Es muss ja nicht wie in unseren Gärten sein, in denen nur dreimal jährlich gemäht wird und viele Büsche und Bäume wachsen, aber es sollte zumindest zwei bis drei Ecken im Garten geben in dem nur sporadisch gemäht wird. Denn Schmetterlinge verpuppen sich als Raupen besonders gerne in Brennesseln (Foto: Eck mit Brennesseln im Hausgarten) und Disteln. Fehlt ihnen diese Möglichkeit gibt es auch keinen Nachwuchs. Daher meine Bitte an Gartenbesitzer: Gehen Sie über ihr Grundstück und überlegen sie sich wo sie vielleicht ein Eck haben könnten das sich natürlich entwickeln darf. Sie werden eine bunte Vielfalt an Pflanzen, Insekten und Vögeln und damit einen lebendigen Garten bekommen.

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